Vgl. das Standardwerk von Eugen V. Philippowich: Elfenbein, Braunschweig 1961. Philippowich führt Lieferquittungen von deutschen Elfenbeinschnitzern des achtzehnten Jahrhunderts an (S. 161 ff.), die belegen, daß die Auftraggeber - Könige oder reiche Bistümer, mit deren Vermögen dasjenige Piachis, wiewohl er als "Güterhändler" und "Landmäkler" (2OO) zugleich auftritt, sicherlich nicht vergleichbar ist - sich um die Beschaffung des überaus teuren Materials selbst zu kümmern hatten. Unter den nach Art der Gegenstände geordneten Elfenbeinarbeiten (Kruzifixe, Humpen, Uhren, Schiffsmodelle etc., S. 221 f.) befindet sich übrigens nichts, das den elfenbeinernen Buchstaben der Kleistschen Erzählung ähnlich wäre.


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