"Der Findling" - Heinrich von Kleists Erzählung
von den infortunes de la vertu im Spannungsfeld zwischen
Helvétius und Rousseau, in: Romanische Literaturbeziehungen
im 19. und 2O. Jahrhundert. Festschrift für Franz Rauhut,
Tübingen 1985, S. 9-28: "Wir haben in der vorliegenden
Studie versucht, (...) einen Nachweis für die zweitrangige
Bedeutung der Zufälle (...) zu erbringen. Weiter würde
wahrscheinlich die Annahme führen, es handle sich bei der
erzählerischen Oberflächenstruktur um eine vom Erzähler
bewußt konstruierte Ebene irritierender Evidenz, die bestimmte
Konventionen etwa der populären, schauerlichen Unglücksliteratur
der Spätaufklärung oder auch der oft auf Fatalitäten
aufbauenden Erzählliteratur der Frühromantik aufnimmt,
um diesen fatalistischen discours durch eine subversive
histoire aufzubrechen" (S. 17 f., Anm. 24; Hervorhebungen
von Behrens).
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