Durch Kreutzer, a.a.O., S. 41 ff. und 191 ff., der seinerseits
auf die mir nicht zugängliche Dissertation von Dietmar Nedde
verweist, der bereits 1954 die Ansicht, daß der 'Findling'
"eindeutig Kleists erzählerischer Erstling sei, (...)
mit guten Gründen widerlegt" habe (S.44). Eine späte
Entstehungszeit hat zwar zuvor auch Albert Heubi angenommen (H.
v. Kleists Novelle "Der Findling", Zürich 1948),
als Begründung dafür jedoch nur angegeben, daß
die Erzählung "mitten in einer jener tieftragischen
Stimmungen, die Kleist auch zum Selbstmord trieben", verfaßt
worden sein müsse (S. 26 f.).
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