Wittkowski bemerkt zu dem plötzlichen Auftritt der Mutter Littegardes: "Immerhin soll nicht die Möglichkeit verschwiegen werden, daß Kleist es aus inneren wie äußeren Gründen eilig hatte, zum Schluß zu kommen, und daß er deshalb etwas flüchtig verfuhr (...), z.B. in der Frage (...) der Umwandlung von Trotas Mutter in die längst verstorbene Mutter Littegardes am Hinrichtungstage (...)" (a.a.O., S. 58, Anmerkung 71). Da es jedoch schlechterdings keinen Hinweis in dem Text darauf gibt, daß die Mutter Littegardes "längst verstorben" ist, scheint eher diese Interpretation etwas flüchtig zu verfahren und der Interpret derjenige zu sein, der es eilig hat.


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