Donnerstag, 8. September 2005, 15.30 Uhr, Heilbronn, Fußgängerzone
Nach vier Wochen ist er abgereist, am 8. September 1793. Kein deutscher Männergesangverein hat ihm ein Abschiedsständchen gesungen. Auch wir tun's nicht. Da, wo er zuletzt gewohnt hat, in der Sülmer Straße, gegenüber der Nikolaikirche, heute zwischen Pizza Kebap House und Foto-Kuss, erinnern wir stattdessen.
Wie? - Vielleicht so:
- durch textliche Darbietungen
- durch das, was er an Heilbronn am meisten zu rühmen wußte: den Wein
Wieder mal eine Schnapsidee? Zackzack, von 0 auf 100 in 3,9 sec.?
Wir werden's sehen...
Kleist-Archiv Sembdner & friendz
Rund 1.000 Besucher bei den insgesamt acht Lesungen des Kleist-Archivs Sembdner auf dem Alten Friedhof, mehr als 100 Besucher bei Goethes Geburtstag auf dem Wartberg (28. August) und jetzt ein neuer Schuß aus der Hüfte, getreu dem von uns ausgerufenen "Heilbronner Klassiker-Monat":
Wir erinnern an den Dichter.
Wie und womit?
Klar, mit dem, was sich open air am besten darbieten läßt, mit seinen Kleinkrimis, den Balladen vom Handschuh, der Bürgschaft, dem Taucher und dem Ring des Polykrates. Und dazwischen einigen Infos zu seinem Heilbronn-Aufenthalt. Neu (5. Sept.): Auch mit einer Info-Zeitung (hier als pdf zum Download, 120 KB).
Womit nicht?
Mit dem, was er an Heilbronn am meisten geschätzt hat, dem Wein ("Der Nekarwein schmekt mir desto beßer, und das ist etwas, was ich auch Dir gönnen möchte" - in einem Brief an Christian Gottfried Körner, 17. August 1793).
Warum nicht?
Weil am gleichen Tag um 17 Uhr das Weindorf eröffnet wird.
Letzte Frage: Wer sind "wir"?
Kleist-Archiv Sembdner (Emig), Julia Katterfeld, Kerstin Müller, Heinz Pfitzenmaier und vielleicht noch der oder jener, der spontan dazustößt und mitmacht (die Jagdhornbläser?).