Das Lustspiel "Der zerbrochne Krug" erzählt die Geschichte vom Dorfrichter Adam, der über eigene Verfehlungen urteilen muß. Ort der Handlung ist der Gerichtssaal eines Dorfes bei Utrecht. Adam richtet über Ruprecht, der während eines nächtlichen Besuchs bei seiner Verlobten Eve in ein Handgemenge verwickelt wurde und dabei den Krug zerbrochen haben soll. Nur Eve und Adam wissen, daß es der Richter war, der die junge Frau bedrängte und mit dem Ruprecht sich prügelte. Doch Eve schweigt, weil Adam damit droht, Ruprecht in den Krieg zu schicken. Gerichtsrat Walter nimmt an der Verhandlung teil. In deren Verlauf wird nach und nach deutlich, daß Adam der Täter ist. Dennoch verurteilt er Ruprecht mit Billigung Walters. Am Ende fliegt der Schwindel doch auf, Eve und Ruprecht versöhnen sich, Adam flieht.