(Uraufführung: 9. 1. 1804 in Graz)
Zwei Familien aus dem Geschlecht derer von Schroffenstein stehen einander feindlich gegenüber, weil ein Erbvertrag festlegt, daß der ganze Besitz einst der überlebenden Linie zufallen soll. Die gegenseitige mißtrauische Haltung macht sich sogar in dem Liebesverhältnis zwischen Ottokar aus dem Hause Rossitz und Agnes aus dem Hause Warwand bemerkbar. Als der Bruder Ottokars tot aufgefunden wird, verdächtigt man die Warwands und versucht Agnes von dem Geliebten zu trennen. Ottokar erfährt zu spät, daß sein Bruder eigentlich ertrunken ist. In einem Versteck wechselt er mit seiner Braut die Kleider, da er weiß, daß sein Vater sie töten will. So wird er von seinem Vater erstochen, während Agnes von der Hand ihres Vaters fällt. Angesichts der toten Kinder versöhnen sich die Familienoberhäupter.