1920-1928 Besuch des staatlichen Luisengymnasiums in Berlin
1928-1933 Besuch der Freien Waldorfschule in Stuttgart
1930 einjährige Unterbrechung des Schulbesuchs durch Praktikantentätigkeit im Reichsbahn-Ausbesserungswerk Berlin-Tempelhof
1933 (Ostern) Ablegung einer außerordentlichen Reifeprüfung an der Freien Waldorfschule Stuttgart
1933-1939 zwölfsemestriges Studium an der Universität Berlin: Germanistik, Geschichte, Philosophie, Zeitungs- und Theaterwissenschaft
1937 Preis der Grimm-Stiftung der Universität Berlin für seine Untersuchung der "Berliner Abendblätter" Heinrich von Kleists
Mitarbeit an Minde-Pouets Kleist-Ausgabe im Bibliographischen Institut Leipzig
1939 (11. Juli) Promotion bei den Professoren Petersen, Brinckmann (Germanistik), Dovifat (Zeitungswissenschaft)
1939 (Aug.)-1945 (Mai) Soldat: Polenfeldzug, Lazarett, Heimat (Inspiziententätigkeit am Stadttheater Cottbus), Holland, Italien (beim "Chef des Transportwesens"), Dänemark
Truppenbetreuung innerhalb der Gefangenenlager in Norder-Dithmarschen
1944 Heirat mit der Photographenmeisterin Johanna von Kamptz (gest. 30. 9. 1996)
1945 (Nov.) Zulassung als Lehrkraft seitens der Militärregierung
1945-1950 Lehrer für deutsche Literatur an der Volkshochschule, Kreis Norderdithmarschen
1947 Geburt des einzigen Kindes Wolfgang
1950 (Ostern bis Herbst) Besuch des Lehrerseminars an der Freien Waldorfschule Stuttgart
1951 (6. Okt.) Ablegung der Dienstprüfung für das Lehramt an Volksschulen (als außerordentlicher Teilnehmer) am Pädagogischen Institut Stuttgart
1950 (9. Sept.)- 1963 Vollberufliche Lehrtätigkeit als Klassenlehrer an der Freien Waldorfschule Stuttgart, Haußmannstraße
1951-1963 Schriftleiter der Zeitschrift "Erziehungskunst", herausgegeben vom Bunde der Freien Waldorfschulen Deutschlands
1964-1977 Akademischer Rat und Oberrat an der Universität Stuttgart
1984 Verleihung des Professorentitels durch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten
1991 Übergabe des "Kleist-Archivs Sembdner" an die Stadt Heilbronn
1997 (25. 6.) gestorben