Kleist-Archiv Sembdner, Heilbronn Pressemeldung Nr. 83 - 11. 8. 2004 (Sie finden diese und frühere Pressemeldungen unter www.kleist.org/presse) --------------------------------------------------------- Verehrte Kollegin, geehrter Kollege, mit der Bitte um Bekanntgabe (und auch zur Weitergabe an die Zuständigen "vom Termin"!) 3 Dinge vorweg: 1. nachfolgend die Pressemeldung zur abschließenden Lesung im Rahmen von "Liebe. Was sonst.", 2. der Hinweis, daß wir noch diese Woche eine Bilanz unserer äußerst erfolgreichen Veranstaltungsreihe vorlegen werden: Gibt es nicht zufälligerweise einen Volontär bei Ihnen, der gern mal nachfragt, wo wir die Gründe für unseren Erfolg sehen? 3. ein Fingerzeig auf Samstag, 28. August (Goethes Geburtstag) und unsere kurzfristig konzipierte Veranstaltung auf dem Wartberg. Die Uhrzeit steht fest: 16.30 bis 18 Uhr. In Ansätzen auch, was passieren soll: Wir lesen "im Brennpunkt der Heilbronner Geistesgeschichte", auf dem Wartberg, die Tagebucheinträge zu Goethes Aufenthalt an seinem 48. Geburtstag auf dem Heilbronner "Hausberg" vor exakt 207 Jahren. Pressemeldung folgt, sobald die Gesamtplanung steht - mit der Bitte, daß Sie uns "Spontis" (ohne Netz und doppelten Boden) mit entsprechender Vor- und Nachberichten auf die Sprünge helfen. - Gemeinschaftsaktion mit dem Literarischen Verein Heilbronn e.V. Jetzt aber die Liebes-Botschaft mit der Bitte, sie weiterzukommunizieren: Liebe. Was sonst. Eine Veranstaltungsreihe des Kleist-Archivs Sembdner Zehnter Tag Anton Tschechow (1860-1904) · Die Dame mit dem Hündchen Frank Wedekind (1864-1918) · Der Verführer Gelesen von Cornelia Bielefeldt Donnerstag, 12. August 2004, 17 Uhr. Heilbronn, Hefenweiler (bei Regen: Zigarre, Achtungstr. 37) Während eines Urlaubs am Meer lernt Gurov, ein gelangweilter, ehemüder und an flüchtige amouröse Abenteuer gewöhnter Beamter, eine hübsche junge Dame mit einem Hündchen kennen: ein Zusammentreffen, das sein Leben verändern wird. Was als ziemlich gewöhnlicher Urlaubsflirt beginnt, entwickelt sich zu einer zarten, innigen Zuneigung, überschattet allerdings von der Trauer über die Vergänglichkeit. Anton Tschechows Erzählung "Die Dame mit dem Hündchen" gilt als Meisterwerk des vor 100 Jahren verstorbenen russischen Dichters, der nur 44 Jahre alt wurde. Ein schneller Blick ins Internet fördert Sentenzen über den Autor zutage wie: "Dies Dichtertum hat es mir angetan" (Thomas Mann), "Tschechow hat seine Erzählungen mit vollkommener Kunstfertigkeit gestaltet" (W. Somerset Maugham), "Welche Schriftsteller mich beeinflußt haben? Tschechow! Tschechow! Tschechow!" (Tennessee Williams). Und als Resümee die Neue Zürcher Zeitung: "Es gibt wenige Dichter der Vergangenheit, die in unserer Gegenwart so lebendig sind wie Anton Tschechow." - Besser hätten wir's auch nicht sagen können. Fast wäre Tschechows Erzählung einer "Formalie" zum Opfer gefallen: Wir lehnen es nämlich grundsätzlich ab, Autoren nur deshalb lesen zu lassen, weil es zufällig einen runden Jahrestag zu feiern gilt. Deshalb gibt es in diesem Jahr beispielsweise keinen Mörike, auch keine "Lucie Gelmeroth", obwohl sie in den Liebesgeschichten-Anthologie immer wieder auftaucht - das wäre uns zu billig. Aber Tschechow? Wir läsen ihn egal wann und deshalb - aller "Formalien" zum Trotz - auch in diesem Jahr. Liebe. Was sonst. Ein Projekt des Kleist-Archivs Sembdner gemeinsam mit Cornelia Bielefeldt. 12. Juli bis 12. August 2004, montags und donnerstags, 17 Uhr. Heilbronn, Hefenweiler (beim Insel-Hotel). Bei Regen: Zigarre, Achtungstr. 37 Weitere Infos: www.kleist.org/liebe In diesem Sinne, mit allen guten Wünschen - möge uns der Himmel gnädig sein (sc. trocken von oben) Ihr Günther Emig --------------------------------------------------------- Impressum: Kleist-Archiv Sembdner · Direktor: Günther Emig · Berliner Platz 12 (Theaterforum K3) · D-74072 Heilbronn · E-Mail: kleist@kleist.org · Fax (07131) 56-3699 · Tel. (07131) 56-2668 · Internet: www.kleist.org