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P[rojekt] zwofünfundzwanzig - HSchlacht & anderesZum 225. Geburtstag Heinrich von KleistsEine Aktion des Kleist-Archivs Sembdner (c) 2002 Kleist-Archiv Sembdner, Heilbronn |
Eintritt frei
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Fast 70 Jahre lang galt der Monumentalfilm "Die Hermannschlacht" als verschollen. 1992 wurde er in einem Moskauer Archiv wiederentdeckt. Dieses "Kolossalgemälde aus germanischer Urzeit" ist der älteste, vollständig erhaltene Spielfilm über die Schlacht 9 n. Chr. im Teutoburger Wald. Er wurde in den Jahren 1922 und 1923 in und um Horn, vor allem in der Nähe der Externsteine, gedreht - "unter großer Anteilnahme der lippischen Bevölkerung". In den Massenszenen und dramatischen Schlachtdarstellungen wirkten bis zu 1.000 lippische "Römer" und "Germanen" als Komparsen mit. Absicht des Regisseurs Dr. Leo Koenig war es, die Aufnahmen möglichst nahe an den damals bekannten Originalschauplätzen zu realisieren. Für den heutigen Betrachter ist dieser Film ein einzigartiges Geschichtsdokument über die Stimmung und Gemütslage im Deutschland der 20er Jahre, der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Die "Hermannschlacht" wurde am 27. Februar 1924 im Detmolder Landestheater uraufgeführt - und (wie die Lippische Zeitung damals berichtete) mit "stürmischem Beifall bei offener Szene" gefeiert.
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