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P[rojekt] zwofünfundzwanzig - HSchlacht & anderesZum 225. Geburtstag Heinrich von KleistsEine Aktion des Kleist-Archivs Sembdner (c) 2002 Kleist-Archiv Sembdner, Heilbronn |
Eintritt frei
Es war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die deutschen Herzöge ihre politische und militiärische Macht verloren. Einer von ihnen, Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, verlegte sich aufs Theater und eroberte mit seinen Inszenierungen ganz Europa. Für sein großartiges Ausstattungstheater, bei dem die damals modernste Bühnentechnik eingesetzt wurde, eigneten sich neben Shakespeare besonders die Stücke Kleists. Drei von ihnen, "Die Hermannsschlacht", "Das Käthchen von Heilbronn" und "Der Prinz von Homburg", wurden in Meiningen inszeniert und jahrelang auf internationalen Gastspielen unter großem Beifall gezeigt. Worauf die Faszination dieser Inszenierungen gründete und weshalb die Meininger Aufführungen am Ende des 19. Jahrhunderts Theatergeschichte geschrieben haben, wird im Vortrag erzählt und an zahlreichen Bilddokumenten nachvollziehbar gemacht.
Petra Stuber: Seit 2001 Professorin an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig, Theaterhistorikerin, Habilitation 1998, veröffentlicht als "Spielräume und Grenzen. Studien zur Geschichte des DDR-Theater", Berlin 1998 (2000).
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