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Der Gebärmutterengel - Film von Max Pohlenz

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2009 | 42 min.

Drei Jahrhunderte verschmelzen in dieser fikitven Geschichte, als sich in dem brandenburgischen Künstlerdorf Caputh ein Treffen zwischen dem französischem Komponisten Claude Debussy, dem deutschen Maler Max Ernst und dem todessehnsüchtigen Schriftsteller Heinrich von Kleist ergibt; allesamt in jungen Jahren vor dem Ruhm. An Kleists Seite seine schöne und krebskranke Leidensgenossin Henriette von Vogel, mit der er den baldigen Selbstmord plant.

Ernst entwickelt ein Internetportal für Künstler, Debussy soll seine Musik zuliefern und Kleist die Programmierung, denn "Programmierer sind die Poeten der Moderne". Doch zwischen Debussy und Fräulein von Vogel entsteht ein romantisches Verhältnis, was sie an den Selbstmordabsichten zweifeln läßt. Bevor Ernsts Projekt die Vollendung findet, zerwerfen sich Kleist und Debussy in Eifersucht, Selbstmitleid, künstlerischer Versagensangst und Antipathie für das fremde Land des anderen. Das Projekt "Celebes" wird von einem großen Konzern gestohlen und Ernst in den Ersten Weltkrieg eingezogen.

"Der Gebärmutterengel" beruft sich auf das Leben und die Probleme vieler heutiger Künstler zwischen Selbstverwirklichung und virtueller Vermarktung, bietet aber keine Lösung, nur Denkanstöße. Zum Darstellerensemble gehören neben frischen, jungen (Schauspiel-)Künstlern auch der renommierte sächsische Maler Hans-Hendrik Grimmling.

Zum Regisseur
Max Pohlenz, Jahrgang 1981, dreht seit 1999 eigene Kurzfilme und Animationsfilme (insgesamt ca. 30) und arbeitet nebenbei als Grafiker. In über 60 weiteren Video- und Filmproduktionen war er in unterschiedlichsten Positionen unterwegs, vom Fahrer bis zum Regieassistent.
2005 realisierte er einen Dokumentarfilm über seine Reise zum schwedischen Regisseur Ingmar Bergman nach Gotland. Auf seiner Website www.motomax.de sind seine Arbeiten vertreten.