(c) 2004 Günther Emig, Kleist-Archiv Sembdner, Heilbronn
Aus einem Brief an einen vorgesehenen Mitautor
Also, lieber Doktor,
es liegt jetzt an "Das Große Buch vom Käthchen. Was Sie schon immer fragen
wollten, aber nie zu fragen wagten", wofür Sie ausersehen, vielleicht in
Gemeinschaft mit mir.
Dieses Buch wird quasi lexikalisch enthalten, was man als guter Heilbronner
wissen muß. Immer eine Seite lang der Eintrag, mit Bildern etwa eine
Doppelseite.
Also so etwa:
Die Inhaltsangabe zum Mitredenkönnen
Die Schloßparkszene, wobei auch das Planetarium in Stuttgart zu befragen
wegen der Sternenkonstellation
Zitate wie "Ob ich in meinem Hause nicht kann mir Ruh verschaffen (Nimmt die
Peitsche von der Wand)"
Was sodann im Theater an der Wien geschah
Holbein der Henkersknecht
Käthchengalerie bis Johanna von Koczian
dto die männlichen Helden bis Erich Schellow
Die Käthchens von Heilbronn, seit man ihrer ansichtig geworden
Wenn alle Läpple-Brünnlein flössen (was 1962 bis 64 die Republik amüsierte)
usw.
Das Buchformat liegt fest: 280 x 200 mm.
Jetzt frisch ans Werk, denn man gedenkt, der CIP-Verwaltung den Titel als
lieferbar zum Weihnachtsgeschäft zu melden.
Daß Ihre holde Weiblichkeit Helga heißt, entzückt zur Zeit das Herz und
läßt es höherschlagen.
Ergebenst!
Serner! Serner!! Serner!!!