Günther Emig
Kleists "Käthchen von Heilbronn", Boccaccios "Decamerone" und die natürliche Ordnung der Geschlechter (Eph 5,22 ff.*)
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Vorbemerkung: Es gibt Themen, die einer kritischen Hinterfragung bedürfen, besonders wenn sie unbesehen kolportiert werden. Zu diesen Themen gehört die Frage, wie die Titelfigur von Kleists "Käthchen von Heilbronn" und unser heutiges Verständnis der Rolle der Frau zusammenpassen. Ganz Kühne halten sie ja für eine Art vorweggenommener Feministin. Dieser Aufsatz, der gewissermaßen nebenbei und öffentlich entsteht, konzentriert sich auf Geschlechterrollen innerhalb des Stückes.
1. Giovanni Boccaccios "Decamerone".
* Brief des Apostels Paulus an die Epheser: 5,22 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. 5,23 Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat. 5,24 Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen.
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