Innenministerium bestätigt Zusatznamen

Frankfurt darf sich ab 1999 Kleiststadt nennen

Höf in: Märkische Oderzeitung, Frankfurt, 18. 12. 1998
(aus: Kleist-Archiv Sembdner der Stadt Heilbronn, Zeitungsausschnittsammlung)


In den nächsten Tagen, so bestätigte die Pressesprecherin des Potsdamer Innenministeriums, Bettina Cain, wird ein Schreiben nach Frankfurt abgeschickt. Darin wird bestätigt, daß Frankfurt künftig den Zusatznamen "Kleiststadt" tragen darf. Irritationen hatte es noch vor einigen Tagen gegeben. Da hieß es aus Potsdam noch, daß dies nicht möglich sei. Denn hieße Frankfurt künftig "Kleiststadt Frankfurt/Oder", dann müßten alle Dokumente verändert werden und würde Frankfurt in den Lexika nicht mehr unter F, sondern unter K zu finden sein.

"Aber diese Irritationen sind bereinigt. Denn bei dem Namen Kleiststadt handelt es sich, so wie es auch im Antrag der Stadt steht, um einen Zusatz. Das heißt, er ist kein offizieller Namensbestandteil", erklärt Bettina Cain. Die Änderung von Ausweisen und anderen Dokumenten durch die Frankfurter sei deshalb nicht nötig.

Diskussionen hatte es auch darüber gegeben, ob es einfach bei Kleiststadt bleibt oder der Zusatz gar Heinrich-von-Kleist-Stadt heißen müsse. Auch hier sei eine Einigung zugunsten des Beschlusses der Frankfurter Stadtverordneten vorn 17. September getroffen worden. Bereits offiziell geworben wird auf einem Kalender mit dem neuen Zusatznamen für die Kleist-Festtage im kommenden Sommer, obwohl der neue Name erst ab 1. Januar 1999 gilt.


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